Wir bauen. Pier J. Am Terminal 3 des Flughafens Frankfurt am Main.
Pier J Flughafen Frankfurt am Main – Präzision im Rohbau
Mit dem Flugsteig J am Flughafen Frankfurt entstand eines der modernsten Bauwerke des Terminal 3 – realisiert von uns als führendes Rohbauunternehmen. Gemeinsam mit dem benachbarten Flugsteig H bildet Pier J ein zentrales Element der neuen Flughafeninfrastruktur und steht für höchste Ingenieurskunst, Effizienz und Qualität im Betonbau.
Komplexe Bauweise, perfekte Ausführung
In modularer und hochkomplexer Bauweise errichtet, bietet der Flugsteig J zusammen mit Pier H rund 103.000 m² Nutzfläche. Anders als im klassischen Hochbau entstand das Gebäude nicht linear, sondern in acht identischen Teilbauwerken, die parallel – jeweils mit einem Meter Abstand – errichtet und anschließend monolithisch mit Beton verbunden wurden. Dieses Verfahren garantierte präzise Ausführung, kürzere Bauzeiten und maximale Flexibilität.
Technische Stärke und Innovation
Der Bau startete im Kellergeschoss mit aufwendigen Schal- und Bewehrungsarbeiten zur statischen Verstärkung der Decken. Anschließend wuchsen die Ebenen nach oben – teils in Ortbeton, teils mit vorgefertigten Betonelementen. Dieses hybride Bausystem kombinierte die Vorteile beider Verfahren und ermöglichte eine schnelle, effiziente und zugleich ästhetisch anspruchsvolle Realisierung.
Architektur trifft Präzision
Im Inneren greift das Gestaltungskonzept den Rohbaucharakter auf: Sichtbeton, Naturstein und Stahl prägen das architektonische Erscheinungsbild und verleihen dem Flugsteig J eine zeitlose, hochwertige Atmosphäre. Großzügige Lounges mit raumhohen Fenstern schaffen Offenheit und ermöglichen faszinierende Ausblicke auf das Vorfeld.
Betonfertigteile aus eigener Feritgung
Ein besonderes Highlight sind die rund 650 Sitzbänke, die in unserem Betonfertigteilwerk in Bad Kissingen gefertigt und von unserem eigenen Montageteam vor Ort installiert wurden. Die präzise ausgeführten Fertigteile und die scheinbar schwebende Konstruktion des Bauwerks unterstreichen unser Know-how im Spezialtief- und Rohbau am Flughafen Frankfurt.
Pier J – ein Symbol für Fortschritt am Flughafen Frankfurt am Main
Mit Pier J haben wir einen Meilenstein moderner Flughafenarchitektur geschaffen – ein Projekt, das Technik, Funktionalität und Gestaltung vereint und unsere Kompetenz im Rohbau komplexer Infrastrukturprojekte eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Die Y-Stützen
Es gibt sechs verschiedene Typen der Y-Stützen am Pier J. Die meisten sind 10,8 Meter lang, sieben Grad geneigt und erreichen dadurch eine lichte Höhe von rund zehn Metern. An der oberen Gabelung erstreckt sich die Breite über fünf Meter. Mit 22,5 Tonnen Gewicht, acht Kubikmetern Beton und drei Tonnen Bewehrungsstahl pro Stütze handelt es sich um hochkomplexe Bauteile. Sie tragen die auskragende Decke der Ebene 2 und leiten Lasten sicher in den Boden ab. Gefertigt wurden sie im eigenen Betonfertigteilwerk, wo gleichbleibende Bedingungen und optimierte Prozesse höchste Sichtbetonqualität ermöglichen. Scharfe Kanten, komplexe Winkel und die Betongüte C50/60 bis C80/95 erfüllen höchste Anforderungen. Nach der Produktion erfolgte der Transport per Schwerlast in Nachtfahrten mit firmeneigenen Lkws und Begleitfahrzeugen.
Vor Ort wurden die Stützen mit zwei Autokranen millimetergenau montiert und auf sieben Grad Neigung ausgerichtet. Bis alle 86 Y-Stützen am Flugsteig J errichtet waren, verging Zeit. Erst danach konnte die auskragende Decke der Ebene 2 aufgesetzt werden – ein entscheidender Schritt für die Gestalt des längsten Flugsteigs von Terminal 3.


