Wir bauen. Pier H. Am Terminal 3 des Flughafens Frankfurt am Main.
Pier H Frankfurt Flughafen – Rohbaukompetenz auf höchstem Niveau
Mit dem Flugsteig H am Flughafen Frankfurt entstand – zusätzlich zu den 600 Metern des Pier J – ein weiterer beeindruckender Abschnitt des neuen Terminal 3. Auf rund 400 Metern Länge errichteten wir einen wesentlichen Teil von Europas größtem privat finanzierten Verkehrsinfrastrukturprojekt. Gemeinsam bilden die Flugsteige H und J eine neue Dimension des Reisens – technisch, architektonisch und funktional geprägt durch unsere Arbeit als ausführendes Rohbauunternehmen.
Technische Meisterleistung im Großmaßstab
In modularer, hochkomplexer Bauweise realisiert, entstanden die beiden Flugsteige in mehreren identischen Teilbauwerken, die parallel errichtet und nach dem Aushärten monolithisch mit Beton verbunden wurden. Dieses innovative Verfahren ermöglichte eine präzise Ausführung bei gleichzeitig optimierten Bauzeiten und maximaler Flexibilität – ein Prinzip, das sich auch beim Flugsteig H erfolgreich bewährte.
Präzision, Koordination und Stärke
Am Pier H waren insgesamt sechs der fünfzehn Turmkräne im Einsatz – ein eindrucksvolles Zeichen für die Dimension und Koordination dieses Bauabschnitts. Der Bau begann im Kellergeschoss mit aufwendigen Schal- und Bewehrungsarbeiten zur statischen Verstärkung der Decken. Im Anschluss wuchsen die Ebenen Geschoss für Geschoss nach oben – ausgeführt in einer hybriden Kombination aus Ortbeton und vorgefertigten Betonelementen.
Diese Bauweise vereinte Schnelligkeit, Präzision und gestalterische Freiheit – entscheidende Faktoren für ein Projekt dieser Größenordnung.
Architektur trifft Funktion
Wie auch am Pier J setzt sich die hohe Bauqualität im Inneren fort: Sichtbeton, Naturstein und Stahl schaffen ein klares, modernes Erscheinungsbild, das die architektonische Linie des Terminal 3 fortführt. Großzügige Lounges, raumhohe Fenster und weit gespannte Tragwerke vermitteln Offenheit und Leichtigkeit – trotz der massiven Bauweise.
Pier H – Teil eines neuen Kapitels am Flughafen Frankfurt
Mit der Fertigstellung des Pier H haben wir einen entscheidenden Beitrag zur Modernisierung und Erweiterung des Flughafen Frankfurt geleistet. Das Projekt steht für technische Exzellenz, verlässliche Bauausführung und zukunftsorientierten Ingenieurbau – und bildet gemeinsam mit Pier J ein Symbol für den Fortschritt moderner Flughafenarchitektur.
Vorfeldkontrollturm mit knapp 70 Metern Höhe
Ein zentraler Baustein des Terminal 3 ist der neue Vorfeldkontrollturm am Flugsteig H. Mit knapp 70 Metern Höhe bildet er das visuelle und funktionale Herzstück für die Überwachung des südlichen Vorfelds.
Für den Bau kam modernste Technik zum Einsatz. Ab dem 5. Obergeschoss wurde eine Kletterschalung genutzt – eine Methode, bei der die Schalung mit Bewehrung und Betonierarbeiten Etage für Etage nach oben wandert. In schwindelerregender Höhe arbeitete unser Team mit einem 65 Meter hohen Kran, der mehrfach aufgestockt wurde, um auch die höchsten Elemente präzise zu montieren.
Ein wichtiger Meilenstein war erreicht, als die Schalung ihre letzte reguläre Ebene abgeschlossen hatte. Anschließend begann die Arbeit an der auskragenden Kanzel – dem Herzstück des Towers, das über den Baukörper hinausragt und den Fluglotsen den besten Überblick über das Vorfeld verschafft.
Mit jedem Bauabschnitt wurde sichtbarer: Der Tower wuchs nicht nur in die Höhe, sondern auch seiner künftigen Aufgabe entgegen – als zentraler Baustein für den sicheren Betrieb von Terminal 3.
Dank vorausschauender Planung konnte auch dieser Bauabschnitt vorgezogen und zügig realisiert werden. Die größte Herausforderung: ein straffer Zeitplan, der ein präzises Zusammenspiel aller Gewerke erforderte. Unser Beitrag: eine effiziente Rohbaulösung mit Fertigteilkonstruktionen – ein entscheidender Faktor für den schnellen Baufortschritt.


